Literarische Zitate (12)

Die letzte Ausgabe der Literarischen Zitate ist schon viel zu lange her, wodurch sich einiges angesammelt hat. Deshalb wird es mal wieder Zeit, euch eine kleine Auswahl zu präsentieren, denn nicht immer finden die markierten Stellen einen Weg in die jeweilige Rezension.
In der heutigen Auswahl möchte ich euch ein paar Zitate aus Büchern zeigen, die mich sehr berührt haben – ob die Bücher das auch geschafft haben, erfahrt ihr dann in den Rezensionen.

Heute weiß ich,
dass du mit einem hingesagten Ja
die Seele aus deinem Mund
herausströmen hören kannst.
Ein Ja kann sich im Inneren komplett umdrehen
und alle Regeln gehen auf Himmelflug …
(„My Book of Life by Angel“, Seite 37)

Es dauert nicht lange, bis die Dunkelheit kommt. Ich heiße sie mit offenen Armen willkommen. Singe ihr etwas vor, summe, wiege sie in meinen Armen, stelle mit ihr an, was ich will, denn sie ist die Finsternis, und es ist ihr egal. Wenn ich im Dunkeln allein bin, spielt es keine Rolle. Ich kann niemanden verletzen außer mich selbst. Und ich habe es, verdammt noch mal, verdient.
Ich schließe die Augen und lasse mich von der Dunkelheit umfangen.
(„If You Stay – Füreinander bestimmt“, Seite 262)

Ist es möglich, sein Leben allein zu beenden, wo es doch so viele Menschen auf der Welt gibt?
(„Bäume reisen nachts“, Seite 97)

Es wundert mich – dass Menschen jeden Tag anders sind. Dass sie nie dieselben sind. Man muss sie immer neu erfinden und sie müssen sich auch selbst neu erfinden.
(„Requiem“, Seite 97)

Der Hass hat sich einen dauerhaften Platz in mir eingerichtet, ein Loch, in dem leicht Dinge verloren gehen können.
(„Requiem“, Seite 126)

So ist die Vergangenheit. Sie treibt dahin, lässt sich nieder. Wenn man nicht aufpasst, wird man darunter begraben.
(„Requiem“, Seite 168)

„Ich lag völlig falsch“, sagt er. „Bevor ich dich gefunden habe, dachte ich, man könne nur dann durchhalten, wenn man etwas findet, wofür man leben kann. Das stimmt nicht. Um durchzuhalten, muss man etwas finden, wofür man bereit ist zu sterben.“
(„Die 5. Welle“, Seite 302)

Wir laufen über den Campus-Hof ins Ungewisse, aber ich schätze, das ist erst mal okay. Ich werde wissen, wo ich bin, wenn ich hinkomme.
(„Die Liebe von Callie & Kayden“, Seite 27)


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