Blogtour: “Feuerstimmen“ von Christoph Hardebusch (Tag 4)

Herzlich willkommen zum vierten Tag der Blogtour zu „Feuerstimmen“ von Christoph Hardebusch!
Seit Dienstag habt ihr schon viele Informationen rund ums Buch bekommen. Ich muss gestehen, dass ich normalerweise einen großen Bogen um klassische Drachen-Fantasy mache – zum Glück hat sich Christoph aber eine meiner Lieblings-Metal-Bands ins Boot geholt, sodass ich schlichtweg gar nicht an Buch und dazugehörigem Album vorbeigehen konnte ;) Als es dann um die Themenfindung für die Blogtour ging, war für mich ganz schnell klar: Ich übernehme den musikalischen Part! Zur Abwechslung habe ich mir deshalb nicht nur das Buch zur Brust genommen, sondern auch das MediaBook zu „Voices of Fire“ gegönnt und auseinander genommen.

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Bevor ich aber auf die Musik und ihr Zusammenspiel mit der Geschichte in „Feuerstimmen“ eingehe, möchte ich euch erst ein wenig zu Barden allgemein erzählen. Der Begriff „Barde“ stammt aus verschiedenen Sprachkreisen (altkeltisch Bardos, irisch und schottisch-gälisch Bard, walisisch Bardd, bretonisch Barzh) und bezeichnet im deutschsprachigen Raum Dichter und Sänger des keltischen Kulturkreises. Aus der Antike und Spätantike sind keinerlei Überlieferungen über bardische Musik und Dichtkunst erhalten. Anhand der Darstellungen auf Situlen und Steinplastiken wäre der Barde der Antike vor allem ein Solist gewesen, der seinen eigenen Gesang auf dem Saiteninstrument begleitete. (Quelle: Wikipedia)

In Christoph Hardebuschs Roman ist der Barde allerdings kein Einzelgänger, sondern ein Duo – Aidan und Revus, die seit Längerem gemeinsam unterwegs sind, allerdings unterschiedlicher nicht sein können. Während Revus immer gut gelaunt und für ein Späßchen zu haben ist, umgibt Aidan eine eher düstere, geheimnisvolle Aura. Er scheint sich mit einem dunklen Geheimnis aus seiner Vergangenheit herumzuschlagen. Revus schafft es allerdings, ihn wenigstens zwischendurch immer mal wieder von seinen düsteren Gedanken abzulenken. Gerade die Dialoge zwischen diesen beiden Charakteren bringen dem Leser viel Spaß.

Doch kommen wir nun zum Hauptbestandteil meines Themas: Der Band Van Canto und ihrem Album, das in enger Zusammenarbeit mit dem Buch entstanden ist. Wer zum Entstehungsprozess genauere Infos möchte, sollte einen Blick auf den gestrigen Tourtag werfen ;)

Van Canto sind eine sechsköpfige Band, die ganz klar im Heavy Metal einzuordnen ist. Was sie so besonders macht, ist, dass sie bis auf ein Schlagzeug keinerlei Instrumente nutzen, sondern nur mit ihren Stimmen arbeiten – eben wie die Barden es per Definition tun. Falls sich die Gelegenheit ergibt, besucht unbedingt ein Konzert von ihnen! Ich selbst habe sie vor einigen Jahren zufällig als Vorband der Letzten Instanz das erste Mal live erlebt und war sofort beeindruckt von ihrem Können. Seitdem verfolge ich mehr oder weniger regelmäßig ihren Weg und war überaus erfreut, als im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse davon die Rede war, dass Van Canto zusammen mit Christoph Hardebusch an einem größeren Projekt arbeiten.

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Bei der Entstehung des Albums „Voices of Fire“ hat die Band nicht Hand in Hand mit Christoph zusammengearbeitet, sondern auch verschiedene bekannte Chöre einbezogen. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Werk der Musikkunst, wie man sie heute nur noch selten erlebt – mit echten Stimmen und ohne computerunterstützte Effekte. Und nicht nur die Musik ist wunderbar, allein das CoverArt von Osmar Arroyo macht schon große Lust auf Buch und Album. Osmar hat übrigens auch dem MediaBook unglaublich schöne Zeichnungen beigesteuert, die jeden einzelnen investierten Euro wert sind.

Doch wie spielen Musik und Geschichte nun zusammen?
Van Canto haben es geschafft, Christophs Roman mit einem erstaunlich atmosphärischen Soundtrack auszustatten. Ich muss zugeben, dass es schwierig ist, das Album während des Lesens zu hören, da beides seine ganz eigene Aufmerksamkeit abverlangt und bezieht. Aber es ist auch ganz klar ersichtlich, wie eng diese beiden Einzelstücke zusammenhängen. Christoph hat beim Schreiben immer wieder Bruchstücke aus dem entstehenden Album gehört und die Band hat sich durch neue Kapitel zu neuen Songs bzw. Texten inspirieren lassen. Und das merkt man – „Voices of Fire“ erzählt quasi eine eigene Geschichte, ist also ein Konzeptalbum, wie man es im Metal-Bereich schon öfter vorgefunden hat. Man erkennt aber, wenn man den Roman gelesen hat oder gerade liest, auch deutlich die Erzählung aus „Feuerstimmen“. Es ist ein gewaltiges Machwerk und künstlerisch betrachtet eine Besonderheit – sowohl Buch als auch Album. Wenn ihr also komplett in diese Welt eintauchen wollt, kann ich euch nur empfehlen, das Gesamtpaket zu nutzen. Ich verspreche euch, es wird ein ganz anderes Lese- und Hörerlebnis sein!

Um euch einen kleinen Einblick speziell in diesen Teil von Van Cantos Arbeit zu geben, möchte ich meinen Beitrag zu dieser Blogtour mit diesem Video abschließen – einem Stück aus „Voices of Fire“, das eine wichtige Rolle in „Feuerstimmen“ spielt. Welche? Findet es selbst heraus ;)

Blogtour-Gewinnspiel
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen – nämlich je eines von insgesamt fünf gedruckten Exemplaren von „Feuerstimmen“! Die Teilnahme an diesem Blogtour-Gewinnspiel ist denkbar einfach – alles, was ihr tun müsst, ist, mir in den Kommentaren eine kleine Frage zu beantworten. Ich möchte von euch wissen:

Seid ihr musikalisch? Singt oder spielt ihr vielleicht ein Instrument? Oder gehört ihr zu denen, die sich nicht mal unter der Dusche zu singen trauen?

Das Kleingedruckte
Du bist mindestens 18 Jahre alt oder hast das Einverständnis deiner Erziehungsberechtigten.
Hinterlasse uns eine Möglichkeit (E-Mail etc.), um Dich nach dem Gewinnspiel zu kontaktieren.
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist nur innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz möglich.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Wir übernehmen keine Haftung für den Verlust des Gewinns auf dem Postweg.
Das Gewinnspiel endet am 27. März 2016 um 23:59 Uhr.

Tja, und nun bleibt mir nicht mehr viel mehr zu sagen, außer euch noch viel Spaß bei der weiteren Blogtour zu wünschen. Ich hoffe, dass wir euch bereits bis hierhin auf das Buch und natürlich auch den Soundtrack zum Buch neugierig machen konnten, und drücke allen Schattenwege-Lesern kräftig die Daumen fürs Gewinnspiel ;)


Alle Stationen auf einen Klick:

22.03.2016 – Glutton for Books
23.03.2016 – Phantastisch Lesen
24.03.2016 – Literaturschock
25.03.2016 – Schattenwege
26.03.2016 – Filmtheaterlesesaal
27.03.2016 – Fantastische Bücherwelt


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5 Kommentare
  1. Guten Morgen,
    ich mag die Musik zum Buch total gerne. Ich hatte das Glück die Band auf der Buchmesse live zu hören. Klasse! Ich selbst bin leider völlig unmusikalisch. Ich bin nicht einmal in der Lage im Takt zu klatschen, geschweige denn, auch nur einen Ton zu singen. Von daher singe ich höchtens mal im Auto mit, wenn niemand mich hören kann, aber auch das nur sehr selten.
    LG
    Yvonne

  2. Margareta Gebhardt sagt:

    Hallo ,

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Ich singe nicht und spiele ich kein Instrument .
    Ich höre lieber gute Musik .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

  3. Amelie S. sagt:

    Guten Abend,

    ich bin musikalisch, habe aber zu Schulzeiten einen Knacks wegbekommen weil mir gesagt wurde, ich solle doch nicht so laut singen. Seitdem ist es schwierig im Beisein von Anderen für mich aber egal. Ich würde gern Geige lernen bzw. Klavierspielen, denn diese beiden Instrumente liebe ich einfach!

    Liebe Grüße und habt alle ein tolles Osterfest :-)
    Amelie S.

  4. karin, sagt:

    Hallo und guten Tag,

    ich höre sehr gerne Musik, aber ich habe nie gelernt ein Instrument zu spielen. Für ein Jahr in der Schule war ich zumindest im Chor…habe dann aber die Schule gewechselt und dort wurde nichts mehr in dieser Richtung angeboten…

    Schöne Ostern…LG..Karin…

  5. PMelittaM sagt:

    Hi,

    ich liebe es zu singen, obwohl ich es nicht wirklich kann (leider, das wäre ein Traum von mir), aber meine Familie muss da durch. Öffentlich singe ich eher weniger ;-) Ich kann ein bisschen Flöte und ein bisschen Gitarre spielen, am Klavier bekomme ich „Alle meine Entchen“ hin, aber nicht viel mehr. Leider habe ich auch das nicht weiter verfolgt. Musik an sich mag ich sehr und zwar fast alle Richtungen.

    Liebe Grüße und schöne Ostertage :-)

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