Alltagsgedanken #2: Vertrauen (Gastbeitrag)

Ich freue mich, euch heute den zweiten Gastbeitrag der Rubrik „Alltagsgedanken“ vorstellen zu dürfen.
Die Verfasserin ist eine sehr mutige, aber auch sehr scheue und sehr verunsicherte junge Frau, der ich auf diese Weise nicht nur die Möglichkeit geben möchte, ihre Gedanken mit der Welt (und meinen Lesern) zu teilen, sondern auch zeigen möchte, dass es durchaus Menschen gibt, die sie verstehen und vielleicht in Ansätzen ein paar Antworten auf ihre Fragen haben.

Deshalb möchte ich euch, meine lieben Leser, herzlich bitten, euch in den Kommentaren zu verewigen und auf diesen kurzen Text zu reagieren. Wer sich unsicher ist oder nicht offen schreiben möchte, darf sich wie immer gern per Mail oder Facebook-Nachricht an mich wenden. Eure Worte werden in jedem Fall weitergeleitet.

Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Courage sind das Wichtigste im Leben. Das mit der Courage ist einfach. Schau nicht weg. Steh auf und hilf anderen Menschen. Sei für sie da, wenn sie dich brauchen. Doch wie kann man Liebe und Freundschaft empfinden, wenn man nicht vertrauen kann? Es gibt so viele Dinge im Leben, die dein Vertrauen in eine Person belasten können.

Doch wie geht man damit um, wenn man so verletzt wird, dass man niemandem mehr vertrauen kann? Das ist eine Tatsache, über die man stundenlang nachdenken kann. Wie kann man eine Seele flicken, die durch andere zerstört wurde? Niemand kennt dein wahres Ich, sie kennen nur die Fassade, die du dir aufgebaut hast, und sie mögen sie. Es ist ein endloser Gedanke … Man kommt zu keinem Ergebnis.

Wieso also versuche ich zu vertrauen, wo es klar ist, dass ich nie so vertrauen können werde wie andere es tun? Und wie könnte ich lieben, wo ich mich nicht mal selbst lieben kann? Wie kann ich echte Freundschaften aufbauen, ohne echtes Vertrauen? Es ist zwecklos. Es gibt keine Antworten auf meine Fragen …

Wer sich ebenfalls an dieser neuen Rubrik beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.
Alle Informationen findet ihr im Vorstellungsartikel.


|


eine Kommentar
  1. Vertrauen fängt bei Dir selbst an. Und auch Liebe. „Wie kann ich lieben, wenn ich mich nicht mal selbst lieben kann?“ – genau da liegt der Hund begraben. Nur, wenn Du Dich voll und ganz so akzeptierst, wie Du bist, wenn Du gelernt hast, Dich zu lieben, wie Du bist (meistens lernen wir das ganz klein aus der Liebe unserer Eltern zu uns), dann gehst Du auch selbstsicherer auf andere Leute zu, dann fühlst Du, dass Du jemand ganz Besonderes bist, ohne jegliches Zutun. Einfach, weil es Dich gibt. Du wirst aus Liebe heraus geboren (und damit meine ich die unendliche Liebe von Mutter Natur) und spürst im Innersten, dass Du auch ein Recht auf Liebe hast. Es ist schade, wenn sie einem nicht von Anfang an gebührend geschenkt wurde. Doch sieht Dich um. Die Liebe ist überall, wenn man sich dafür öffnet. Du musst nur den ersten Schritt wagen, ganz ohne die Gedanken des Kopfes. Nur mit dem Herzen spüren und handeln. Vertrauen ist eine Kopf-Sache, Liebe ist im Herzen. <3

Leave a Reply