Monatsrückblick 01/2021 – Wir dümpeln weiter vor uns hin …

Hallo Februar! Gefühlt war gerade erst vor zwei Tagen Jahreswechsel, und jetzt soll der erste Monat des neuen Jahres schon wieder vorbei sein? Irgendwie bin ich damit nicht so richtig einverstanden, denn der Januar ist förmlich an mir vorbeigerast und ich habe das Gefühl, nichts geschafft zu haben. Klar, ich hab gearbeitet und war bei der Wahlfamilie, und viel mehr kann man ja derzeit auch immer noch nicht machen, aber … ich weiß auch nicht, wie ich euch das richtig erklären soll.

Abgesehen von der Arbeit, die weiterhin im Homeoffice stattfindet, gibt es eigentlich nichts, was die Tage wirklich markiert, wodurch die Grenzen verschwimmen und ich mich eigentlich nur von einem Wochenende zum nächsten hangele, ohne konkrete Pläne für irgendwas zu haben und am Ende doch wieder nur auf der Couch zu gammeln. Eine Zeit lang war das ja ganz nett und wirklich entspannt, so langsam geht es aber doch an die Substanz.

So, genug gejammert. Jetzt werfen wir noch mal einen Blick auf den Lese- und Schreibmonat, und dann werden die Arschbacken zusammengekniffen und motiviert und optimistisch dem neuen Monat entgegengeblickt. Deshalb verliere ich auch gar nicht viele weitere Worte zu meiner Lesestatistik, das würde nur wieder in Gejammer ausarten.

Gelesen im Januar:
„Luzifer Junior 7 – Fiese schöne Welt“ von Jochen Till (208 Seiten)
„Liebe, Küsse Körper 01“ von Kozue Chiba (Manga, 192 Seiten)
„Liebe, Küsse Körper 02“ von Kozue Chiba (Manga, 192 Seiten)
„Kaleidra – Wer das Dunkel ruft“ von Kira Licht (560 Seiten)
„Liebe, Küsse Körper 03“ von Kozue Chiba (Manga, 192 Seiten)
„Liebe, Küsse Körper 04“ von Kozue Chiba (Manga, 192 Seiten)
Lektoratsauftrag (260 Seiten)
„Miese Opfer“ von Silas Matthes (192 Seiten)
„Der Sonne nach“ von Gabriele Clima (160 Seiten)

Ohne das Manuskript sind wir also bei knapp 1900 Seiten, wobei eine durchschnittliche Lesezeit von 2,5 Tagen berechnet wurde. Na ja, diese Zahl ist wahrscheinlich ein wenig geschönt, denn „Kaleidra“ hat mich (mit tagelangen Pausen) etwa drei Wochen beschäftigt, während die anderen Bücher – auch das Manuskript – innerhalb von ein bis drei Tagen gelesen waren. Insgesamt sollte ich wohl nicht über meinen Lesemonat schimpfen, aber allmählich frustriert mich diese anhaltende Lese-Talsohle wirklich. Vor allem, weil im Januar auch schon wieder zahlreiche neue Bücher eingezogen sind, weil ich einfach nicht widerstehen konnte. Meine Leselust muss jetzt endlich mal den Arsch hochkriegen!

Schreibtechnisch fing der Monat gut an, aber schon nach den ersten anderthalb Wochen war die Luft wieder raus. So gab es zwar Anfang Januar eine Menge zu lesen, in der zweiten Monatshälfte blieb dann aber nicht mehr viel hängen. Inzwischen mache ich mir aber auch gar keinen Stress mehr damit – wenn die Schreiblust wiederkommt, warten noch mehr als genug Worte darauf, von mir geschrieben und von euch gelesen zu werden.

Geschrieben im Januar:
Monatsrückblick 12/2020 – Ein letzter Blick auf ein chaotisches Jahr.
Die Schattenkämpferin liest: 21 Bücher für 2021
Gänseblümchen der Woche #01/2021
soundtrack of a shadow life #75: „The New Year“
Gänseblümchen der Woche #02/2021
Gänseblümchen der Woche #03/2021
Gänseblümchen der Woche #04/2021
Gänseblümchen der Woche #05/2021

Dafür konnte ich zumindest im Januar meinen Plan umsetzen, jede Woche eine Rezension online zu stellen. Okay, ich habe ein bisschen geschummelt, in einer Woche waren es zwei und in einer anderen dafür gar keine, aber im Durchschnitt sind vier Besprechungen auf vier Wochen im Monat auch eine pro Woche. Ziel also erfüllt. Und darauf bin ich irgendwie ziemlich stolz.

Rezensiert im Januar:
Das dunkle Flüstern der Schneeflocken (Sif Sigmarsdóttir)
Awakening – Terra #1 (Jennifer Alice Jager)
Ellas verrückt-verrutschtes Leben (Miriam Mann)
Kaleidra – Wer das Dunkel ruft (Kira Licht)

Wenn ich das für den Rest des Jahres weiter durchziehen kann, bekommt die Rezensionsrubrik dieses Jahr endlich mal wieder regelmäßig und viel Zuwachs. Und ich kann meine To-Write-Liste immer mal wieder um ein paar Punkte erleichtern. Wisst ihr, wenn ich die Zeit, die ich normalerweise mit Lesen verbringen würde, dies aber aus Gründen derzeit nicht wirklich tue, stattdessen zum Schreiben verwenden würde, statt mein DVD-Regal von Grund auf zu entstauben, wäre das auch alles überhaupt nicht der Rede wert und würde sich von allein entwickeln. Aber wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wäre und so, ne.

Was steht nun im Februar an? Ich plane ein BuddyRead und nehme außerdem seit letzter Woche an einer Leserunde teil. Außerdem stehen noch ein, zwei Terminrezensionen auf dem Zettel, sodass ich da auch ein bisschen Druck von außen habe. Und ich möchte versuchen, auch im Februar wieder einen, lieber zwei Titel von meiner 21-für-2021-Liste zu lesen. Da lief das letzte Jahr etwas besser an. Außerdem wartet noch ein Testlese-Manuskript auf mich, das ich ebenfalls im Februar in Angriff nehmen werde. Hier hab ich zwar keinen besonderen Zeitdruck, aber was erledigt ist, ist eben erledigt.

Ansonsten warten noch ein paar Artikelideen sehr dringend darauf, dass ich mich endlich mal hinsetze und in die Tasten haue. Vorher muss aber noch ein wenig recherchiert werden, und irgendwie liegt genau da der Hase im Pfeffer begraben. Denn ich habe derzeit null Motivation, mich neben der Arbeit mal länger an den Rechner zu setzen, als unbedingt nötig ist, und dann geht die Zeit eher fürs Lektorat und die regelmäßigen Kategorie-Beiträge drauf.

Aber wie schon öfter gesagt, ich mache mir keinen großen Druck mehr. Oder versuche es zumindest. Denn das Bloggen ist und bleibt ein Hobby, und wenn die Lust gerade etwas spärlich vorhanden ist, dann ist das eben so. Wird sich auch wieder ändern, hat es in den letzten 15 Jahren ja auch kontinuierlich.

Das war’s vorerst von mir. Ich wünsche euch einen lesereichen Februar und bin gespannt, wie sich alles weiterentwickeln wird.
Passt auf euch auf, wir lesen uns bald!


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