Monatsrückblick 05/2019 – Lesereich und schreibarm

Huch, schon Juni – das halbe Jahr ist fast rum, und wenn ich mir so meine Statistiken anschaue, dann habe ich wahrscheinlich Glück, dass das Jahr zwölf statt nur sechs Monate hat. Denn da steht noch so einiges auf meiner Liste, das ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, und gefühlt kommen jeden Tag noch zehn neue Punkte dazu.

Aber das kennen wir ja alle irgendwie, und ich habe beschlossen, mich nicht mehr stressen zu lassen und mir vor allem nicht mehr selbst so viel Stress zu machen. Was bringt es denn auch? Stress nervt und verringert die Lebensqualität, warum also nicht etwas weniger Stress und dafür etwas mehr Spaß bei dem, was wir so tun?

Ich habe im Mai einen Schritt in eine neue Richtung gewagt und werde nun wohl häufiger mal zwischendurch zu einem Comic oder einer Graphic Novel greifen. Das sieht nicht nur gut in der Statistik aus, sondern bringt – je nach Genre – auch viel Freude. Außerdem können auch gezeichnete Geschichten wunderbar zum Nachdenken anregen und ich habe schon eine kleine mentale Liste angelegt, welche Titel ich mir als nächstes zur Brust nehmen werde. Mein Herz bleibt aber natürlich den Romanen treu, die ich auch weiterhin hauptsächlich lesen werde.

Gelesen im Mai:
„Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover (416 Seiten)
„Morgen irgendwo am Meer“ von Adriana Popescu (480 Seiten)
„Mein Leben ist ziemlich faszinierend“ von Pénélope Baguieu (Graphic Novel, 96 Seiten)
„Das Fleisch der Vielen“ von Kai Meyer / Jurek Malottke (Graphic Novel/Kurzgeschichte, 64 Seiten)
„Das Mädchen und der Traumfressertapir“ von 61Chi / Godwind Hsu (Comic, 44 Seiten)
„In tiefen Wäldern Träumen lauschen 1“ von Jing Zhang (Comic, 160 Seiten)
„In tiefen Wäldern Träumen lauschen 2“ von Jing Zhang (Comic, 162 Seiten)
„In tiefen Wäldern Träumen lauschen 3“ von Jing Zhang (Comic, 154 Seiten)
Lektoratsauftrag Manuskript (250 Seiten)
„Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ von Lena Kiefer (464 Seiten)
„Nachts an der Seine“ von Jojo Moyes (135 Seiten)
„Wild Hearts – Kein Blick zurück“ von T. M. Frazier (in Lesung)

Dafür wollte mich der Schreibflow im Mai nicht so richtig packen, obwohl mein Kopf wirklich zahlreiche neue Artikel-Ideen ausgespuckt hat. Irgendwie finde ich nicht die nötige Ruhe zum Schreiben. Ich sollte wohl wirklich mal wieder einen expliziten Schreibtag einlegen – falls jemand Interesse hat mitzumachen, meldet euch gerne.

Geschrieben im Mai:
Monatsrückblick 04/2019 – Wo die (Lese)Laune so wechselhaft war wie das Wetter
Gänseblümchen der Woche #18/2019
Gänseblümchen der Woche #19/2019
soundtrack of a shadow life #58: „Hungry Eyes“
Gänseblümchen der Woche #20/2019
Gänseblümchen der Woche #21/2019
Gänseblümchen der Woche #22/2019

So lief es schreibtechnisch also ganz offensichtlich nicht so besonders, aber immerhin habe ich es im Mai auch mal wieder geschafft, eine Rezension zu schreiben – auch wenn sie viel zu spät kam und eigentlich schon im April hätte kommen müssen.

Rezensiert im Mai:
Die Stille zwischen den Sekunden (Tania Witte)

Und nun liegt der Juni vor uns. Ich weiß noch nicht so genau, was mich erwartet. Pläne habe ich keine festen, bis auf eine Aktion zum Monatsende, also werde ich einfach mal alles auf mich zukommen lassen. Damit fahre ich in letzter Zeit tatsächlich am besten, und wer weiß, ob mich nicht vielleicht auch das Schreibfieber im Laufe des Monats noch mal packt und ich so richtig loslege ;)

Ich wünsche euch einen zauberhaften Juni!


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