Todesbräute (Karen Rose)

Todesbräute (Karen Rose)

Klappentext:

Er hatte sie mit Sorgfalt ausgewählt.
Mit Genuss entführt.
Hatte sie zum Schreien gebracht.
Schreie, lang und laut.
Sie war die Erste, die er getötet hatte.
Sie würde nicht die Einzige bleiben.
Bald würden sie alle bezahlen.
Bald würden sie wissen, dass er zurückgekehrt war!

Werden Special Agent Daniel Vartanian und Alexandra Fallon, die Schwester eines Opfers, diesen wahnsinnigen Killer aufhalten können?

Innerer Klappentext:

In Arcadia wird eine junge Frau kaltblütig ermordet. Der Killer hat ihr Gesicht zertrümmert, sie nackt in eine braune Decke eingewickelt und in einen Graben geworfen. Special Agent Daniel Vartanian übernimmt die Ermittlungen, und schnell stellt sich heraus, dass vor dreizehn Jahren Alicia Tremaine auf dieselbe bestialische Art getötet wurde.
Ist der Mörder von Alicia zurückgekehrt, oder handelt es sich um einen perfiden Nachahmungstäter? Bevor Vartanian weitere Spuren verfolgen kann, taucht Alexandra Fallon, die Zwillingsschwester der toten Alicia, in seinem Büro auf, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Kurz darauf wird die nächste Tote gefunden, und ehe Alexandra es sich versieht, gerät sie ins Visier dieses überaus cleveren Serienmörders …


Rezension:

Der zweite Band der Vartanian-Triologie schließt fast nahtlos an den ersten Band an, was ein sofort anschließendes Lesen nahelegt. Gerade mal zwei Wochen nach der Aufklärung der Serienmorde in Philadelphia, wo während der Ermittlungen Simon Vartanian ums Leben kam, wird sein Bruder – Daniel Vartanian – zum Dienst gerufen.

Das Besondere an Todesbräute ist, dass es nicht einen, sondern eigentlich mehrere zu klärende Fälle gibt, denn im Mordfall von vor dreizehn Jahren wurde augenscheinlich nie vernünftig ermittelt und außerdem der falsche Täter hinter Gitter gesteckt. Dass man direkt auf der ersten Seite den Namen des Serienkillers liest, tut der Spannung keinen Abbruch, denn es gibt in dieser Geschichte mehrere Täter. Die Verbindung zum im ersten Teil umgekommenen Simon wird sehr schnell deutlich, während die Identität der anderen Mittäter eigentlich bis zum Schluss unerkannt bleibt.

Auch dieses Buch macht wieder diese ganz spezielle Mischung aus Thrill und Erotik aus, obwohl die Charaktere mir persönlich ein wenig farbloser erscheinen als die Hauptfiguren im ersten Teil. Die Aussagen sind hier sehr klischeehaft, trotzdem kommt, wie auch schon im ersten Band, die Anziehungskraft sehr deutlich und angenehm rüber. Man fühlt sich durch die eingeflochtene Liebesgeschichte nicht belästigt.
Mein persönlicher Lieblingscharakter ist in diesem Fall kein menschliches Wesen, sondern der überaus liebeswerte Hund des Special Agents, Riley.

Trotz der vorhandenen Parallelen, die zum ersten Band bestehen, kann Todesbräute als eigener Roman gelesen werden, da die Handlungen jeweils in sich abgeschlossen sind. Aufgelockert durch liebevolle Floskeln zwischen den einzelnen Charakteren ist auch dieses Buch eine Empfehlung wert.


Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, wenn auch nicht ganz so herausragend wie Todesschrei. Man darf gespannt sein auf den dritten Band, der leider erst Anfang 2010 erscheinen und in dem es aller Voraussicht nach um das dritte Vartanian-Kind gehen wird – Susannah.




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