Backstage: Der etwas andere Liebesbrief

… und du fühlst dich fern an, Millionen Meilen von mir,
und ich schreib auf Papier …
(Thomas D. – Liebesbrief)

nostalgic_loveletter_by_hibiscusbloom

(Bildquelle)

Es ist wieder einmal mitten in der Nacht und wieder einmal kann ich nicht schlafen, weil mein Kopf keine Ruhe gibt und mit jeder Minute, die ich mich ruhelos hin- und herwälze, werde ich aufgebrachter. „Schluss damit“, denke ich, und dass ich all das endlich aus meinem Kopf bekommen muss, weil ich sonst noch durchdrehe. Also sitze ich jetzt hier und schreibe. Wieder einmal. An Dich. In dem Wissen, dass, selbst wenn Dich diese Worte irgendwann erreichen sollten, Du nicht wissen wirst, was Du dazu sagen sollst. Wie Du es seltsamerweise seit meiner „großen“, gefühlsbeladenen eMail Ende Januar nicht mehr weißt. Seit welcher ich von Dir keine 20 Nachrichten mehr erhalten habe. Zwanzig. So viele bekam ich vor dieser Mail manchmal an einem Tag.

Und jetzt – heute sind es schon wieder zwei Wochen, in denen ich rein gar nichts von Dir gehört habe. Unsere letzten „Gespräche“ verliefen immer ähnlich – ich schrieb Dir, Du antwortetest erst Tage später, immer mit einer Entschuldigung für die Verspätung, und ich machte immer wieder den Fehler, direkt zu reagieren, um anschließend wieder der Stille entgegen zu blicken und mich zu fragen, was nur passiert ist. Ich wusste, dass Du viel zu tun hast – Überraschung, das hatte und habe ich auch. Ich wusste, dass dieser ganze Gefühlskram für Dich nicht leicht zu handhaben ist. Dass Du ein Emotionskrüppel bist – willkommen im Club. Dass Du gefühlte tausend andere Baustellen in Deinem Leben hast – wer hat die nicht? Auch ich habe mit vielen verschiedenen Dingen zu kämpfen und mich auseinander zu setzen. Und doch fand ich immer die Zeit, auf Dich einzugehen, Deine Textnachrichten zu lesen und Dir, egal wie schlimm es gerade zu sein schien, ein paar positive Gedanken und Worte mit auf den Weg zu geben.

Natürlich hätte ich Dir in diesen zwei Wochen auch schreiben können. Hätte Dir nach meiner Mail weiterhin wie gehabt täglich oder alle zwei Tage eine Nachricht zukommen lassen können. Dich fragen, wie es Dir geht, was die Arbeit macht, was generell so los ist. Dich wissen lassen, was bei mir passiert, und dass ich an Dich denke. Doch genau das wollte ich nicht. Es ist so eine Eigenart von Menschen, dass sie dieses Spielchen spielen, wer meldet sich zuerst und „wenn Du Dich nicht von Dir aus meldest, melde ich mich auch nicht“. Du weißt, ich bin nicht der Typ für Spielchen. Doch ich möchte auch nicht, dass Du auf mich nur reagierst. Ich möchte nicht immer wieder diejenige sein, die Dich anstößt. Für mich ist es immer ein Geben und ein Nehmen. Und wenn ich so zurückblicke, dann sehe ich kein Gleichgewicht in unserer Kommunikation.

Zwei Wochen sind es heute wieder, seit unserem letzten „Gespräch“, welches wieder einmal mit einer Nachricht von mir begann und auch endete. Du bist schwer beschäftigt, sicher, beruflich geht es bei Dir gerade steil bergauf. Und ich freue mich darüber, freue mich für Dich, dass Du gewisse Punkte Deines Lebens, gewisse Sorgen in Angriff genommen und in den Griff bekommen hast. Zu haben scheinst. Denn sicher weiß ich es nicht – weil ich seit zwei Wochen nichts von Dir gehört habe. Du bist busy, busy, busy – aber dann doch irgendwie nicht busy genug, um nicht täglich auf Facebook zu sein, auf Postings zu reagieren (natürlich nicht auf meine), neue Freunde zu sammeln und selbst Postings zu schreiben, einige Deiner Fotos zu posten und Dich in den Komplimenten für Deine Fähigkeit als Fotograf zu suhlen. Ich klinge wie eine Stalkerin, wenn ich das schreibe, aber weißt Du, Facebook hat leider die Angewohnheit, solche Dinge in meine Timeline zu packen und mir somit zu zeigen, dass da doch ein wenig Zeit zwischen all dem „busy“ übrig zu sein scheint. Für alles Mögliche, aber nicht dafür, mir wenigstens eine kurze Nachricht zu schicken.

Was an sich okay wäre – hättest Du nicht gesagt und geschrieben, dass Du mich ebenfalls liebst, auch wenn es Dir sichtbar schwer gefallen ist. Hättest Du mich nicht vor dem Flughafenpersonal Dein „girl friend“ genannt. Würdest Du mich nicht mit diversen Spitznamen wie „my dear“ oder „hun“ ansprechen. Sag, wie viele Mädchen, wie viele Frauen nennst Du so? Mit der deutschen Anrede „meine Frau“ können die amerikanischen Girls sicherlich nicht viel anfangen, aber wer weiß, vielleicht hast Du ja ein englisches Pendant dazu, sodass es am Ende gar nicht so etwas Besonderes ist, wie ich die ganze Zeit dachte. Dass ich am Ende gar nicht so „special“ für Dich war oder bin, wie Du immer wieder behauptet hast. Wie Du immer wieder geschrieben hast. Ist das so eine amerikanische Sache oder bin ich einfach nur überempfindlich in dieser Beziehung? Denn ich verstehe nicht, wie es zu einer derartigen Stille oder vielmehr einem derartigen Abfall unserer täglichen Kommunikation gekommen ist.

Ja, ich würde statt all der schriftlichen Worte auch viel lieber mit Dir telefonieren. Mit Dir skypen, Deine Stimme hören und Dein Gesicht sehen. Auch wenn es mir schwerer fällt als zu schreiben, auch wenn es kein richtiger Ersatz für all die Nähe ist, die wir hatten, als ich bei Dir war. Nur vergisst Du scheinbar immer wieder die enorme Zeitverschiebung zwischen unseren beiden Städten. Wenn Du fragst, ob ich „heute Abend“ Lust auf ein Skype-Gespräch habe, dann kommt diese Nachricht bei mir in den frühen, frühen Morgenstunden an. Es ist okay, dass Du vergisst, dass ich ebenfalls berufstätig bin oder Termine habe, von denen ich Dir sogar erzählte. Es ist okay, weil Du solche Dinge einfach nicht in Deinem Kopf behältst. Und manchmal musste ich sogar lächeln, wenn ich morgens aufwachte und eine solche Nachricht von Dir vorfand.

Inzwischen ist das nicht mehr so. Denn ich habe Deinen Kontakt in WhatsApp auf Stumm gestellt. Weil ich nicht jedes Mal, wenn diese kleine grüne Sprechblase auf meinem Display aufleuchtet, darauf hoffen will, dass Dir wieder eingefallen ist, dass da im kalten Deutschland jemand ist, der vielleicht mal wieder ein paar Worte von Dir bekommen könnte. Ich habe Dich auf Facebook entabonniert, weil ich nicht mehr ständig sehen will, dass Du hier ein Foto mit einem Like versiehst oder da einen Kommentar schreibst oder sogar selbst etwas postest. Weil es mich verletzt, dass SocialMedia – wofür Du nach eigener Aussage nicht viel übrig hast – plötzlich doch einen so hohen Stellenwert für Dich hat, dass Du sogar mehrfach täglich dort zu finden bist. Aber eine Nachricht für mich ist nicht drin. Weil Du nicht weißt, was Du sagen sollst. Was Dich „früher“, vor dieser riesigen eMail, in der ich Dir mein Herz – noch einmal – förmlich Schwarz auf Weiß zu Füßen gelegt habe, nie davon abgehalten hat, mir zu schreiben.

Ich bin nicht böse auf Dich. Bin ich tatsächlich nicht. Ich bin nur stinksauer. Und enttäuscht. Du kannst mit Geschenken an Dich nicht viel anfangen und ich weiß, dass es Dir eher unangenehm ist, beschenkt zu werden. Und vielleicht warst Du, seit mein Geburtstagsüberraschungsgeschenk angekommen ist, noch nicht wieder bei Deiner Tante, weshalb ich bislang noch nicht einmal einen Dank dafür von Dir bekommen habe. Diese Tante, zu der Du mich mitgenommen und der Du mich vorgestellt hast, als wir uns noch nicht mal einen Monat kannten. Was etwas Besonderes war, wie Du mir immer wieder versichert hast, weil sie und ihre drei Jungs die einzige Familie sind, die Du dort vor Ort hast. Die mich so wunderbar herzlich aufgenommen hat, dass es mir auch jetzt noch die Tränen in die Augen treibt.

Irgendwann hast Du mal in einer Deiner wenigen Mails geschrieben, dass Du auf keinen Fall einfach aufhören würdest, auf Nachrichten zu reagieren. Dass Du mich niemals einfach aus Deinem Leben streichen und weitermachen würdest. Doch genau so fühlt es sich gerade für mich an. Als würdest Du genau das tun. Wir sind kein und waren nie ein richtiges Paar, trotz der besonderen mentalen und emotionalen Nähe, die uns – wie ich dachte – verbunden hat. Deshalb haben wir auch nie richtig „Schluss gemacht“, warum sollten wir auch? Es war immer klar, dass das zwischen uns nichts Festes, nichts Offizielles, nichts Exklusives sein würde. Du warst von Anfang an ehrlich in diesem Punkt, mein Kopf wusste all das und es war in Ordnung für mich. Ich ließ mich trotzdem Hals über Kopf in diese Sache fallen, weil das, was wir hatten, für mich etwas wirklich Besonderes und völlig Unerwartetes war.

Nur haben wir diese Rechnung ohne mein Herz gemacht. Mein Herz, das ich seit meiner letzten Beziehung vor vier oder fünf Jahren sorgfältig hinter einer Mauer verborgen habe, einsam, aber immer geschützt. Natürlich hatte ich seitdem ein paar Geschichten mit Männern, doch ich ließ niemanden wirklich hinter die Mauer blicken. Ich wollte mich nicht wieder so verletztlich und angreifbar machen. Und dann kamst Du um die Ecke und hast mit nur einem Blick, nur einem Wort sämtliche Steine in Staub verwandelt, ohne dass ich auch nur die geringste Chance hatte, es irgendwie zu verhindern. Nicht mit Absicht, ich weiß, es war nie deine Absicht, mir weh zu tun.

Du hast oft gesagt, Du wärst dankbar dafür, dass ich für Dich da bin, dass wir uns auch ohne viele Worte so gut verstehen, dass wir manchmal gar nicht zu sprechen brauchen und trotzdem wissen, was dem anderen gerade gut tut. Und Du hast gesagt, dass Du ebenfalls jederzeit für mich da wärst. Doch als ich Dir von meinem kleinen Zusammenbruch erzählte, von all dem Ärger und Trubel, in dem ich gerade feststeck(t)e, da kam gar nichts. Kein einziges Wort des Zuspruchs, kein einziges Wort der Aufmunterung, kein einziges Wort. Nichts. Rein überhaupt gar nichts. Es ist so schwer für Dich, weil Du selbst mit so vielen Dingen zu kämpfen hattest und hast, dass Du entweder nicht die Zeit und Kraft hast, Dich auch mit den Angelegenheiten anderer auseinanderzusetzen, oder aber diese Dinge nutzt, um vor Deinem eigenen Scheiß wegzulaufen. Was ich nicht verurteile, ganz im Gegenteil – ich selbst tue das auch. Und doch gibt es mir gerade das Gefühl, dass ich wie schon oft in meinem Leben wieder an diesem Punkt bin, wo ich anderen dabei helfe, irgendwie über ihre Talfahrt hinweg zu kommen – um mich dann allein in diesem Tal wiederzufinden und mich zu fragen, wie das passieren konnte.

Versteh mich nicht falsch, ich bin gern für andere da und helfe, so gut ich kann, und wenn es nur durch positive Worte ist. Und ich bin froh, dass ich auch Dir helfen und anscheinend ein paar Steine ins Rollen bringen konnte, sodass Du Deinen Arsch endlich hochbekommen und ein paar schwierige Punkte in Angriff genommen hast. Ich habe nie irgendwas von Dir als Gegenleistung verlangt oder erwartet. Weil ich weiß, wie schwierig es für Dich ist, Dich wirklich für andere Menschen zu öffnen. Genauso schwierig, wie es für mich ist. Und doch hat es bei uns irgendwie funktioniert. Oder nicht? Es war mir genug zu wissen, dass es Dir geholfen hat, dass ich in diesen Momenten, in denen es Dir schlecht oder zumindest nicht gut ging, für Dich da sein konnte. Und doch frage ich mich jetzt, was bleibt am Ende für mich? Wo versteckt sich die Wahrheit Deiner Aussage, dass ich Dir alles erzählen könnte und Du auch für mich da sein möchtest?

Ich weiß nicht mehr, was von all dem echt und was gespielt war. Warum Du immer, von Anfang an, wenn sich auch nur die leistesten Zweifel in mir gemeldet haben, genau die richtigen Worte gefunden hast. Vielleicht weil ich es glauben wollte. Weil ich empfänglich dafür war. Weil ich es in diesen Momenten brauchte, mich gebraucht und gewollt und geliebt zu fühlen. Weil ich dachte, es wäre die Wahrheit, wenn Du sagst, diese Verbindung zwischen uns wäre etwas Besonderes. Und vielleicht war sie das ja auch wirklich. Vielleicht haben sich die Dinge einfach weiterentwickelt. Vielleicht haben wir uns weiterentwickelt und vielleicht war es für uns beide zu genau diesem Zeitpunkt wichtig, dass wir uns über den Weg laufen. Und vielleicht ist es jetzt an der Zeit, dass sich unsere Wege wieder trennen – auch wenn es schmerzt. Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass Du mir fehlst. Ganz schrecklich fehlst. Du als Person, als Mensch, als Freund. Als jemand, mit dem ich so viele Dinge aus meiner Vergangenheit und in meinem Leben teilen konnte, mit dem ich mich blind verstanden habe, trotz all der Kommunikationsschwierigkeiten. Ich bin nicht schwach, aber ich bin auch nicht stark genug, mir jeden Tag und jede Nacht weiterhin diese Gedanken zu machen und dabei immer sicherer zu sein, dass Du Dir nicht einmal im Ansatz ähnliche Gedanken machst. Vielleicht spricht hier mein angeknackstes Ego aus mir. Vielleicht bin ich aber auch nur deshalb so wütend, weil Du mir derart viel bedeutest. Keine Ahnung, wie und wo das noch hinführen soll. Wie und wo es enden soll. Ich bin niemand, der aufgibt oder Menschen kampf- und wortlos aus seinem Leben streicht. Aber allein auf weiter Flur zu stehen und bis zum Umfallen zu kämpfen, immer und immer wieder gegen Wände anzureden, dafür habe ich nach inzwischen mehr als zwei Monaten einfach nicht mehr die Kraft.

Heute bin ich, auch rückblickend, sicher: Es war kein Fehler, mich in Dich zu verlieben. Der Fehler bestand darin, es Dich wissen zu lassen.
Diese kurze Notiz zu schreiben und sie dann für Dich liegen zu lassen, Dir darin meine wirklichen, ehrlichen Gefühle zu offenbaren, war genauso schwer für mich, wie es für Dich gewesen sein muss, sie zu lesen und anzunehmen. Ich habe in diesen drei Wochen damals so viel Rücksicht auf Dich und Deine damalige Situation genommen, wie es mir nur irgendwie möglich war, und bin dabei fast durchgedreht, weil ich Dir einfach nur sagen wollte, wie es mir geht. Was ich wirklich empfinde. Wie wichtig Du für mich geworden bist, nicht erst zu dieser Zeit, sondern auch schon vorher. Ich hatte so viel Angst, dass sich alles ändern würde, und doch auch Hoffnung, dass wir, dass Du irgendwie damit umgehen könntest. Doch ich war an diesem Punkt angelangt, wo ich mir selbst gegenüber nicht mehr ehrlich sein konnte, und somit konnte ich auch Dir gegenüber nicht mehr ehrlich sein. Und genau das wollte ich, so wie wir es immer zueinander waren – schonungslos ehrlich und offen im Umgang miteinander.

Geht es mir jetzt besser, nachdem ich alles das aufgeschrieben habe? Nein. Ich bin müde, weißt Du. Ich bin so müde und wäre es nur das, könnte ich damit umgehen. Aber es ist eben nicht nur das. Meine Arbeit leidet unter dieser Situation, mein Team muss mit meiner schwankenden Laune klarkommen und meinen FreundInnen gegenüber erwähne ich vielleicht noch einmal die Woche ansatzweise, wie schlecht es mir tatsächlich mit all dem geht. Weil ich sie nicht nerven will. Weil ich mir selbst auf die Nerven gehe. Weil ich mich selbst ankotze. Weil ich mich mit meinem fast 32 Jahren wieder wie ein dummes, kleines Teenager-Mädchen fühle und weil ich in alte Verhaltensmuster zurückfalle, ohne das zu wollen. Und ohne wirklich etwas dagegen tun zu können.

Ich möchte Dich nicht aus meinem Leben streichen. Du bedeutest mir viel und Du wirst immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben. Das klingt abgedroschen, aber es ist die Wahrheit. Ich habe viel durch die Zeit und durch all die Schwierigkeiten mit Dir gelernt – über andere Menschen, über mich selbst, über das Leben und seine Hürden. Du bist wichtig – für mich und für andere Menschen, aber auch für Dich. Ich werde immer hier sein, wenn Du mir schreiben oder mich anrufen möchtest. Ich werde immer ein offenes Ohr für Dich haben. Und ich hoffe, dass Du nachvollziehen kannst, wie es mir gerade geht. Eigentlich bin ich sogar sicher, dass Du es kannst. Denn Du hast Ähnliches selbst schon durchgemacht.

Vielleicht bin ich irgendwann in der Lage, all diese Worte zu nehmen, zu übersetzen und für Dich in eine eMail zu packen. Die Du lesen wirst, ganz bestimmt. Aber wirst Du sie auch wirklich verstehen?

Dieser Beitrag ist Teil 22 von 29 aus der Serie: Backstage | Zeige alle Teile

Teil 1: Neue Artikel-Kategorie: „Backstage“

Teil 2: Backstage: Wie viel Glück kann ein Mensch haben?

Teil 3: Backstage: Einmal und nie wieder!

Teil 4: Backstage: Warum mein Herz für Hamburg schlägt

Teil 5: Backstage: Shoppingwahn am Vor-Welttag des Buches

Teil 6: Backstage: Hamburger Nächte

Teil 7: Backstage: Draußen lesen

Teil 8: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht …

Teil 9: Backstage: A Question Of Lust – oder nicht?

Teil 10: Backstage: … Sonntagsgedanken …

Teil 11: Backstage: Jetzt beginnt mein (Lese)Wochenende …

Teil 12: Backstage: Gehaime vor- und nachwhainachtliche Überraschungspost

Teil 13: Backstage: Manchmal gibt’s so Momente …

Teil 14: Backstage: Eine Zugfahrt, die ist lustig …

Teil 15: Backstage: … durch Raum und Zeit und Worte …

Teil 16: Backstage: Interessante Jobangebote im richtigen Moment

Teil 17: Backstage: Wenn Schweigen zur Gewohnheit wird …

Teil 18: Backstage: Wenn eine gemeinsame Reise zu früh endet …

Teil 19: Backstage: „Ich muss mich leider über Dich beschweren.“

Teil 20: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht (Teil 2)

Teil 21: Backstage: Wenn Alpträume nicht nur den Schlaf rauben.

Teil 22: Backstage: Der etwas andere Liebesbrief

Teil 23: Backstage: Warum Schwäche auch eine Stärke sein kann

Teil 24: Backstage: Somewhere over the rainbow

Teil 25: Backstage: Hi, my name is Chase!

Teil 26: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht (Teil 3)

Teil 27: Backstage: Warum ich dieses Mal nicht am #litnetzwerk teilnehme

Teil 28: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht (Teil 4)

Teil 29: Backstage: Sechs Monate, ein Jahr und zwei Leben


|


3 Kommentare
  1. Nadja sagt:

    Ganz ganz ganz viel Liebe <3
    Fühl dich mal gedrückt und lass dir gesagt sein: du nervst nie! Nie nie nie!
    Es gibt auch Menschen die gerne für DICH da sind, du musst es nur zulassen :)

    <3

    • Schattenkämpferin sagt:

      Danke Dir, Liebes.
      Ich weiß, dass andere Menschen für mich da sind und ich es zulassen muss. Was mir immer noch so schwer fällt. aber wer weiß, vielleicht bin ich irgendwann, eines Tages, dazu in der Lage.

  2. Shaddowlino sagt:

    Hey Liebes,

    wir kennen uns lange genug, dass ich mir sicher bin, dass du mit meinen Worten umzugehen weißt.
    Ich erkenne eine bestimmte Situation aus meinem Leben in deinen Worten wieder. Ich glaube mir ging es nicht so schlecht wie dir bzw. nur kurze Zeit und dass es dir nicht gut geht, tut mir von Herzen leid. Ich hatte/habe Freunde/Familie, die mir schonungslos den Spiegel vorgehalten haben und so blöd es jetzt auch klingen mag, es ist die Wahrheit: Du hast keinen Fehler gemacht, auch nicht den ihm deine Gefühle mitzuteilen. Es ist nie ein Fehler jemandem mitzuteilen, wie man sich fühlt, denn hättest du es nicht, bin ich davon überzeugt, dass es dir jetzt trotzdem nicht anders gehen würde. Du würdest dir die gleichen oder zumindest ähnliche Fragen stellen. Vielleicht hättet ihr mehr Kontakt, aber zu welchem Preis? Dass du deine Gefühle zurück hältst nur um etwas zu behalten, was vielleicht nur für eine begrenzte Dauer war? Ich kenne ihn nicht, weiß nicht, was er für ein Typ ist, ob es zu der Zeit echt war oder immer nur gespielt und möchte auch nicht urteilen. Er hat dir in der Zeit scheinbar richtig gut getan, vermutlich habt ihr es wirklich beide gebraucht. Die „Regeln“ waren ja scheinbar auch klar, aber leider interessieren sich Gefühle verdammt wenig für Regeln und irgendwann müssen sie raus, sonst ziehen sie dich auch runter. Ich weiß ja, dass du auch diesen beschissenen Zeiten Kraft ziehst und ich hoffe du kannst es auch jetzt. Nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann wird dich auch diese Phase wieder stärker machen, egal, wie sich alles entwickelt. Ich würde für dich hoffen, dass sich doch noch alles zum Guten wendet, man weiß ja schließlich nie.

    Drück dich

Leave a Reply