Backstage: „Ich muss mich leider über Dich beschweren.“

sw_bs01Wisst ihr, manchmal gibt es so Momente im Leben, da kommt man ziemlich schnell ins Grübeln und nur ziemlich schwer wieder aus dem Grübeln raus. Bei mir gab es gerade einen solchen Moment. Also nicht jetzt gerade, während ich diesen Artikel schreibe, aber halt in sehr naher Vergangenheit.
Um genau zu sein, eigentlich erst heute Morgen. Jedenfalls soll das Thema dieses Artikels sein, denn natürlich gibt es noch ein paar andere Dinge, die in den letzten Tagen passiert sind und mich ziemlich zum Nachdenken gebracht haben. Aber dazu kann und will ich jetzt noch nicht so viel sagen – zu gegebener Zeit kommt dann vielleicht noch etwas mehr.

Heute soll es um Träume gehen. Oder vielmehr um einen Traum, den ich heute irgendwo zwischen dem ersten und dritten Weckerklingeln, also in einer Halbschlaf-halbwach-Phase geträumt habe. Wahrscheinlich kann ich mich auch nur deshalb daran erinnern. Und weil das dritte Weckerklingeln mich dann letztlich komplett aus dem Schlaf gerissen hat. Und noch während ich dabei war, richtig wach zu werden und meinen morgendlichen Ritualen nachzugehen, grübelte ich über diesen Traum nach. Denn ich bin überzeugt, dass Träume irgendwie mit dem Unterbewusstsein verbunden sind und deshalb meistens sogar eine Bedeutung haben. Was wollte mir mein Traum also sagen? Vielleicht könnt ihr mir bei der Interpretation ein bisschen helfen. Oder euch einfach mit mir darüber amüsieren.

Ich war mit einem Bekannten, an dessen Gesicht ich mich nicht erinnere, in einem FastFood-Laden. Ja, in solchen bin ich öfter anzutreffen und ich mache kein Geheimnis daraus. Anders als im wahren Leben hatte ich jedoch in meinem Traum plötzlich keinen Hunger mehr und bin mit zwei oder drei Burgern wieder zur Kasse gegangen, um sie mir einpacken zu lassen. Und wer begrüßt mich dort? Peter Hollens!

Keine Ahnung, ob wir deutsch oder englisch gesprochen haben, jedenfalls bat ich ihn, die Burger noch mal einzupacken. Er nahm die Burger und zischte ab, kam ein paar Minuten zurück, legte mir die Tüte mit den Burgern hin – und dazu eine Rechnung über eben diese zwei Burger. Also habe ich natürlich nachgefragt, warum er mir die beiden Burger jetzt noch mal in Rechnung stellt, wo ich sie doch schon bezahlt habe und nur einpacken lassen wollte. Was genau er darauf geantwortet hat, weiß ich gar nicht mehr, aber irgendwas muss mich dazu bewogen haben, schließlich folgenden Satz zu ihm zu sagen:

„Es tut mir wirklich leid, aber ich glaube, ich muss mich leider über Dich beschweren.“

Danach war er wieder verschwunden, mitsamt Rechnung und Burgern, kam wieder und drückte mir ein signiertes Tourposter in die Hand mit den Worten, dass er sich freuen würde, mich bei einem seiner kommenden Konzerte zu sehen. Ich sah das Poster an und wollte ihn noch irgendwas fragen, aber er war weg. Und mein Wecker klingelte.

Und jetzt kommt ihr. Was soll dieser Traum wohl bedeuten? Ob das im Hinblick auf meine USA-Reise im Januar irgendwas zu bedeuten hat? Lustig wäre es ja irgendwie, so ein bisschen. Zumal ich eh überlgt habe, kurz mal nach Oregon rüberzudüsen und seine ehemalige Uni zu besuchen. Vielleicht machen On The Rocks ja gerade ein bisschen Action auf dem Campus, wenn ich da bin – das wäre echt nice!

Vielleicht hat der Traum aber auch eine andere Bedeutung, die mit den Entwicklungen der letzten Tage zu tun hat. Und vielleicht ist mein Kopf auch gerade einfach überladen mit all den Gedanken, die ich mir deswegen mache, dass er sich dachte, im Schlaf sollte mir mal was Angenehmes passieren. Und dass ich vor dem Einschlafen als letztes an „Kyrie“ dachte, es aber wegen WLAN-Störungen nicht noch mal anhören konnte, tat sicher sein Übriges.

Jedenfalls bin ich nachwievor verwirrt von diesem Traum. Und wer weiß … vielleicht, eines Tages …

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Dieser Beitrag ist Teil 19 von 29 aus der Serie: Backstage | Zeige alle Teile

Teil 1: Neue Artikel-Kategorie: „Backstage“

Teil 2: Backstage: Wie viel Glück kann ein Mensch haben?

Teil 3: Backstage: Einmal und nie wieder!

Teil 4: Backstage: Warum mein Herz für Hamburg schlägt

Teil 5: Backstage: Shoppingwahn am Vor-Welttag des Buches

Teil 6: Backstage: Hamburger Nächte

Teil 7: Backstage: Draußen lesen

Teil 8: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht …

Teil 9: Backstage: A Question Of Lust – oder nicht?

Teil 10: Backstage: … Sonntagsgedanken …

Teil 11: Backstage: Jetzt beginnt mein (Lese)Wochenende …

Teil 12: Backstage: Gehaime vor- und nachwhainachtliche Überraschungspost

Teil 13: Backstage: Manchmal gibt’s so Momente …

Teil 14: Backstage: Eine Zugfahrt, die ist lustig …

Teil 15: Backstage: … durch Raum und Zeit und Worte …

Teil 16: Backstage: Interessante Jobangebote im richtigen Moment

Teil 17: Backstage: Wenn Schweigen zur Gewohnheit wird …

Teil 18: Backstage: Wenn eine gemeinsame Reise zu früh endet …

Teil 19: Backstage: „Ich muss mich leider über Dich beschweren.“

Teil 20: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht (Teil 2)

Teil 21: Backstage: Wenn Alpträume nicht nur den Schlaf rauben.

Teil 22: Backstage: Der etwas andere Liebesbrief

Teil 23: Backstage: Warum Schwäche auch eine Stärke sein kann

Teil 24: Backstage: Somewhere over the rainbow

Teil 25: Backstage: Hi, my name is Chase!

Teil 26: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht (Teil 3)

Teil 27: Backstage: Warum ich dieses Mal nicht am #litnetzwerk teilnehme

Teil 28: Backstage: Wenn Bedeutung unter die Haut geht (Teil 4)

Teil 29: Backstage: Sechs Monate, ein Jahr und zwei Leben


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2 Kommentare
  1. Hallo,
    ich lese deinen Blog bereits ganz gerne und bin schon länger Follower. Ich kenne das Problem auch…ich hatte beispielsweise mal einen echt abgefahrenen Traum, in dem man in Mini-Boxen aus dem Weltall auf einen Planeten geschickt wird. Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie das bloß möglich ist. Kein Mensch lässt sich ohne Probleme in so eine Box sperren, ohne das etwas passiert…tja…aber zu dem Traum…keine Ahnung, was das zu bedeuten hat, aber ich frage mich auch immer, was meine Träume – wenn ich mich erinnere zu bedeuten hat, also bist du nicht alleine.
    Liebe Grüße,
    Nadja

  2. Jenny sagt:

    Ich überlege mir auch sehr oft was meine Träume bedeuten und vorallem bei Träumen die wirklich real wirkten und an die ich mich noch nach dem Aufwachen sehr gut erinnere, möchte ich wissen was es damit auf sich hat. Ich liebe es mich mit Träumen zu beschäftigen, denn ich find es sehr interessant was das Unterbewusstsein einen in den Träumen mit teilen will. Aus diesem Grund habe ich auch angefangen ein Traumtagebuch zu führen und ich find es total genial nach längerer Zeit zu lesen, was man alles mal geträumt hat.
    Ganz liebe Grüße Jenny :)

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